Putzliesel - Meine persönliche Chaosbewältigung

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Wenn mir wieder alles über den Kopf wächst, sich Termine überschlagen und unvorhersehbare Dinge dazwischen kommen, versuche ich die mich am meisten störenden Faktoren in Angriff zu nehmen. Das kann dann in dem Moment das Wohnzimmer oder die Küche sein (oder aber andere Bereiche - je nach Lage), die ich wieder ordentlich haben möchte.
 
Die täglichen Routinearbeiten versuche ich immer mit einzubeziehen.
Das ist bei mir: jeden Raum 5 Minuten lüften bei offenem Fenster, Geschirr in die Spülmaschine räumen, Betten machen und die Schmutzwäsche aus den jeweiligen Räumen einsammeln. Die Wäsche sortieren und die Waschmaschine anstellen, danach die Wäsche aufhängen oder in den Trockner geben, diese später auch falten und einsortieren.
 
Wichtige Papiere, die ich aufheben möchte, werden von Zeit zu Zeit eingeheftet. Wo ich noch etwas abklären und anrufen muss, schreibe ich mir auf und versuche es schnellstens zu erledigen. Genauso mache ich es, wenn ich eine Versicherung oder ähnliches kündigen möchte.

Je nach Lage des Tages schaue ich was ich noch erledigen kann und möchte.
 
Sehr hilfreich ist bei mir auch das tägliche Ballast abwerfen. Bei mir ist es immer viel Kleinkram der herum liegt. Dem rücke ich folgendermaßen zu Leibe, hier ein Beispiel: Ich hatte mal ein Thermometer für die Gefriertruhe, das lag mal hier und mal dort und zum Schluss habe ich es weggeworfen.

Ich überlege bei jedem herum liegenden Teil, ob ich es noch brauche oder nicht, wenn ich es nicht mehr brauchen kann, schaue ich ob ich es verschenken kann und wenn sich keiner findet kommt es weg. So schaffe ich mir Stück für Stück Freiraum.
 

Da ich auch noch sehr gerne handarbeite, habe ich mir angewöhnt, nicht so viele Dinge auf einmal anzufangen.
 
Es ist auch wichtig für mich: Wenn ich etwas gemacht habe, meine Sachen wieder weg zu räumen nach der Beendigung der Tätigkeit.
 
So konnte ich mich schon in allen Bereichen des Haushaltes etwas verbessern und die Hausarbeit geht dann doch schon mal schneller von der Hand, was mich sehr freut.
 
Sollte ich mal ausgepowert sein, nehme ich mir die Zeit mich auszuruhen und das zu machen, was mir Spaß macht und habe kein schlechtes Gewissen, mal nichts im Haushalt getan zu haben. Ich setze mich dann in die Badewanne und entspanne mich mal. Ich habe letztens ein 4stündiges Wellnessprogramm nur für mich gemacht. Das kam mir sehr zu gute.
 
Jeder Tag ist ein neuer Anfang.
 

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Putzliesel    (Forummitglied)